Artikel in der Vereinszeitung “Zahnrad” 15 vom Oktober 2012
Adam Schüttes Musikgruppe bei AntiRost

"Wenn jemand eure Musik belächelt, dann lasst euch nicht beirren. Macht weiter so! Es wird einem einfach warm ums Herz, wenn man eure Musik hört."- Ich war sehr verblüfft, als ich diese, als Ermunterung gedachte Bemerkung hörte, denn die Idee, dass jemand unsere Musik belächelte, war mir noch nie gekommen, wohl, dass es Leute gibt, die bei unserer Musik nicht ihre "Heimat" haben. Es gibt aber auch viele Menschen, die von unserer Musik begeistert sind und immer ungeduldig auf unseren nächsten Auftritt warten. Was für Musik spielen wir denn? - Zu unserem Repertoire gehören populäre Klassiker, sowie bekannte Opern-, Operetten- und Filmmelodien, ergänzt durch "Ohrwürmer" aus der Schlager-Branche. Natürlich spielen wir auch vereinzelt Volkslieder, immer wieder mitreißende Musikstücke, die einfach gute Laune verbreiten und hin und wieder auch eine Eigenkomposition von Herrn Schütte. Unsere Stärke (vielleicht empfinden manche Leute das auch als Schwäche) ist die große Bandbreite unseres Repertoires; man kann uns auf keine Stilrichtung festlegen. Und wer sind "wir"? Wir sind eine Gruppe von immer wieder einmal wechselnden Laienmusikern (Akkordeon, Keyboard, Geige, Querflöte, Klarinette, Mandoline, Gitarre), die der ehemals professionelle Vollblutmusiker Adam Schütte, am Akkordeon, leitet. Uns alle verbindet die Freude am gemeinsamen Musizieren, das so viel anregender ist, als das Spielen allein im stillen Kämmerlein. Einige von uns können jetzt im Ruhestand endlich diesem Hobby frönen, andere treffen Vorsorge, damit sie beim Eintritt ins Rentenalter bereits Mitglied einer Musikgruppe sind. Als wir vor knapp zwei Jahren unter das Dach von AntiRost zogen, haben wir als Dank für die freundliche Aufnahme, das stets hilfsbereite Miteinander und das großzügige zur Verfügung stellen eines Probenraumes, unseren Gruppennamen ergänzt in „Musikgruppe Adam Schütte“ bei AntiRost. Wir proben jeden Mittwoch von 17-19 Uhr und treten bei unterschiedlichen Seniorenveranstaltungen und mit monatlich wechselndem Programm in verschiedenen Altersheimen auf. Über neue Mitspieler mit Notenkenntnissen würden wir uns sehr freuen, denn es wäre schön, wenn alle Instrumente doppelt besetzt wären, um krankheits- oder urlaubsbedingte Ausfälle auszugleichen.
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Bereich Kultur
      Text: Gerda-Maria Rüppell, Foto: R. Heuer 

Artikel in der Vereinszeitung “Zahnrad” 13 vom 16. Dezember 2011
Die Tochter des Ganovenkönigs von Ad de Bont
Das aktuelle Theaterstück der Neuen Bühne Braunschweig, geprobt bei AntiRost.
Vor langer langer Zeit, als die Menschen noch Krieg führten, lebte nicht weit von hier ein Mädchen mit einem guten Charakter. Es wohnte auf einem Schloss, denn sein Vater war König. Ein moderner König, der alles hatte, woher, wusste niemand so genau, er besaß sogar ein goldenes Maschinengewehr. Man nannte ihn den Ganovenkönig und seine Frau die Ganovenkönigin.
Ihre vielen Kinder waren in aller Welt in Internaten untergebracht und kamen nie nach Hause, komisch.
Julchen war immer alleine und hatte niemanden zum Spielen, außer ihrer alten Großmutter, die von Tag zu Tag schwachsinniger wurde….
Außerdem kommt in dieser grotesken Märchenkomödie noch ein fauler und bestechlicher Kommissar vor, ein eitler und korrupter Richter. Sie alle wollten nur das Beste für sich. Der König wollte sich ein goldenes Herz beschaffen, durch Bestechung, wie sonst? Aber wer hat eins?
Der Privatdetektiv fand es heraus: Julchen. Gerade, als sie betäubt und zur „Herzoperation“ fertig auf dem Tisch des Ganovenkönigs liegt, kommt die Rettung.     
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Bereich Kultur      Text: H. Rupp, Foto: W. Altstädt

Artikel in der Vereinszeitung “Zahnrad” 07 vom 31. Mai 2010
Kultur und Kunst bei AntiRost
Im Obergeschoss tut sich so einiges.

Die neue Bühne Braunschweig hat sich im hinteren Teil des Raumes mit ihrer Probebühne eingenistet. Zuletzt wurde dort der „Bär“ von A. Tschechow geprobt und einmal für eine Gruppe von sehbehinderten Gästen aufgeführt, zweimal auswärts.
Zur Zeit wird „Der Heiratsantrag“ geprobt, ebenfalls von Tschechow. Beide Stücke werden voraussichtlich im November an verschiedenen Spielorten zur Aufführung kommen.
An das Bühnenbild mit den altmodischen Möbeln haben sich schon alle gewöhnt. Inzwischen hat sich unser Atelierraum auch als Versammlungsraum bestens bewährt. Skatspieler fand man schon mehrfach vergnügt vor. Grausige Krimis, Gitarrenklänge und Dichterworte hat er auch schon überlebt.
Als im Januar eine große Zahl von frisch hergerichteten Rollstühlen nach Namibia versandt worden war, gab es auf einmal soviel Platz, dass wir unseren schon länger gehegten Plan umzusetzen begannen, Künstler aus dem Quartier und AntiRostler bereiten eine gemeinsame Ausstellung, handwerklich und künstlerisch vor. Das Projekt erhielt den Namen „Werkschau West“ und wurde am 26. Mai mit einer Vernissage eröffnet. Die Ausstellung endet am 16. Juni 2010.   
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      Text: Heidje Rupp, Foto: Wolfgang Altstädt