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Wie man eine Laus zustande bringt
Ich fange an mit einem Maxi-Luftballon, Papierfetzen und Kleister. Der Ballon platzt, der nächste auch!

Ich probiere es mit einem Wasserball, statt der Papierfetzen Gipsbandagen. Das wird starr und bröckelt.
Der Wasserball schrumpft etwas, die Pelle ist nicht stabil.
Außerdem ist die kugelrunde Form auch nicht ausbaufähig, denn es sollte ja ein länglicher Korpus werden.
 

Hmm, und nun?

Aus Karnickeldraht forme ich in etwa das große Ei, umwickele es mit Stoffresten in Kleister, darüber eingeweichtes Haushaltspapier.
Die Form ist zu gleichmäßig, also wird das Ei durch einen Bauch aus Dämmstoff ergänzt und mit Streifen aus  zwei Herrenunterhemden umwickelt und verklebt.

Die Tentakeln, Fühler, Beine usw. werden ausgesucht, mit Draht armiert, vorn einen Haken! Draht in den Bauch führen,  innen verhaken und oben fixieren.

Fummelkram!Home_Laus_083a

Die Augen werden geformt.

Jetzt muss die Aufhängevorrichtung konstruiert werden, denn es kommt bis jetzt schon einiges an Gewicht zusammen.

Die Laus wird im Ofen getrocknet, von innen mit einem Fön durch zwei Löcher im Bauch.

Danach mit weißer Dispersionsfarbe vorgestrichen.
Endanstrich: Lackspray gelb!
Glänzt zu stark, also gelbe Dispersionsfarbe darüber.

In der Küche die aufgehängte Laus von allen Seiten begucken, kleine Verbesserungen vornehmen.

Als letztes muss ein Gestell für den Transport gebaut werden.

Text: Heidje Rupp, Februar 2016