Foto: Robert Heuer
„Projektplanung“
Im ProjektPlanungsTeam (PPT) werden Projektideen auf Personal- einsatz, Ausführungszeit und Finanz- bedarf überprüft. Danach wird entschieden, ob und wann eine Durchführung möglich ist.



„Öffentlichkeitsarbeit“
Zuständig für die Ergebnissicherung der von AntiRost erbrachten Ehrenamtsarbeit sind die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe, genannt AGÖ. Sie veranlasst auch deren Präsentation in den regionalen Medien.

Homepage AG Start 572a

“Homepage”
Die Homepage wurde als Projekt mit Schülern des Martino Katharineum entwickelt. Seitdem dokumentiert die AG  Homepage, in Zusammenarbeit mit Projektleitern, die Projekte und Veranstaltungen des Vereins. Mehr Informationen

Das sind wir

Im Westlichen Ringgebiet Braunschweigs waren einst die großen Fabriken des Braunschweiger Maschinenbaues wie z. B. die Luther Werke, die Wilke Werke, Karges Hammer und auch die Braunschweigische Maschinenbauanstalt (BMA)  mit ihren weltweiten Absatzmärkten erfolgreich tätig.
Hier wurde das Geld für viele Familien verdient, hier wohnten und wohnen viele Industriearbeiter und Handwerker, heute auch viele ausländische Mitbürger.
Die BMA hat die Krisen der letzten 30 Jahre im Maschinenbau überstanden; wir sind sehr froh, auf dem Werksgelände gerade dieser in die Zukunft blickenden Firma eine Werkshalle angemietet zu haben.

Der gemeinnützige Verein AntiRost Braunschweig wendet sich besonders an Menschen, die aus dem Handwerk und den Industriebetrieben kommen. Diese Menschen definierten sich oftmals stark über ihren Beruf oder Arbeitsplatz. Viele messen sich lieber an den Produkten präziser Arbeit als in Diskussionen.
In der nachberuflichen Phase fehlt diesen Menschen sehr häufig dieses ansprechende Milieu, der Arbeitsplatz als Ort individueller Verwirklichung. Neue, ersehnte Freiräume (Freiheit, Reisen, finanzielle Unabhängigkeit, soziale Absicherung etc.) verhindern nach einer Neuorientierungsphase nicht, dass man sich manchmal in die lieb gewonnene Arbeitswelt zurücksehnt.

AntiRost kann ein Ersatz hierfür werden, denn hier trifft man Gleichgesinnte und ehemalige Kollegen. Hier kann man tun, was einem selbst Genugtuung und Anerkennung verschafft. Die Art der Beschäftigung, aber auch das Mass und den Zeitpunkt bestimmt hier jeder selbst.

Das ist die “neue Freiheit”:
Man ist sein eigener Chef, muss nicht um seinen Arbeitsplatz bangen, die Arbeit wird dem Freizeitbedürfnis angepasst, Urlaub gibt’s, sooft und solange man will.
“Neues zu erfahren” und zu tun, kann für viele eine Herausforderung sein, aber auch “Leben wie gewohnt” und “wie gewünscht” ist mit AntiRost möglich.
Gemeinschaft zu erleben - auch in der Zusammenarbeit mit jungen Menschen - kann eine neue, positive Erfahrung sein.

Das wollen wir

Alte Menschen sind genauso vielfältig wie junge, deshalb entwickeln wir bei AntiRost ein ebenso differenziertes wie anspruchsvolles Betätigungsfeld.
Wir wollen mit unserer Hilfsbereitschaft etwas weitergeben - an die Mitbürgerinnen und Mitbürger, an die Jugend.
Wir haben Zeit und wollen diese selbst bestimmt sinnvoll nutzen und auch für andere gewinnbringend einsetzen.

Wir wollen uns in der nachberuflichen Phase nicht “zum alten Eisen werfen” lassen, sondern haben noch Ideen, formulieren diese und lassen sie durch Aktivitäten erkennbar werden.
Wir setzen uns besonders für die Lebens- und Arbeitsweltorientierung von Kindern und Jugendlichen ein.

Unser Engagement ist für die Gesellschaft ein Gewinn, denn viele Kenntnisse, Fähigkeiten, Erfahrungen und unsere vielfältigen Kontakte kommen zum Tragen. Wir haben Vieles zu bieten, was von großem Nutzen für unser Gemeinwesen ist.
Wir wünschen einen generationenübergreifenden Dialog der Kulturen und wollen über religiöse Grenzen hinweg das Wissen mehren und gegenseitigen Respekt sowie Toleranz entwickeln helfen
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